Die Work and Social Adjustment Scale (WSAS) ist ein etabliertes, ressourcenschonendes Selbstbeurteilungsinstrument, das gezielt die alltagsbezogenen…

Die Work and Social Adjustment Scale (WSAS) ist ein etabliertes, ressourcenschonendes Selbstbeurteilungsinstrument, das gezielt die alltagsbezogenen Auswirkungen psychischer und physischer Belastungen erfasst. Während sich viele klinische Fragebögen vorrangig auf die reine Symptomschwere konzentrieren, richtet die WSAS den Fokus auf die funktionale Beeinträchtigung. Sie liefert damit eine entscheidende zusätzliche Perspektive auf den Leidensdruck, insbesondere wenn Patienten depressives Vermeidungsverhalten zeigen und sich zunehmend aus ihrem eigenen Leben zurückziehen.
Das Instrument lässt sich mühelos in die klinische Routine integrieren, sei es zur anfänglichen Basisdiagnostik oder zur fortlaufenden Verlaufsbeurteilung. Durch ihre Kürze und die klare Struktur eignet sich die WSAS hervorragend als Fundament, um aktuelle Tätigkeiten zu ordnen und therapeutisch zu priorisieren. Da funktionelle Verbesserungen therapeutischen Fortschritten auf der Symptomebene oft nachgelagert sind, bietet das regelmäßige Monitoring mit der WSAS wertvolle Hinweise darauf, ob die medikamentösen oder psychotherapeutischen Behandlungserfolge auch tatsächlich in Form von Lebensqualität im Alltag der Behandelten ankommen.
Fiktives Ergebnis, aus einem Beispielsatz von Antworten berechnet.
Lassen Sie Ihre Patient:innen diesen Test ausfüllen
Mit einem Klick zuweisen: Ihre Patient:innen antworten am Telefon, Sie erhalten den Wert und seine Auswertung.
Die WSAS erfasst die subjektiv wahrgenommene Beeinträchtigung durch ein spezifisches gesundheitliches Problem in fünf zentralen Lebensbereichen:
Dieser Fragebogen eignet sich hervorragend für Erwachsene über verschiedene Störungsbilder hinweg, um die alltagsnahe Handlungsfähigkeit verlässlich abzubilden.
Klinikerinnen und Kliniker setzen die WSAS ein, um über die reine Symptomreduktion hinaus ein klares Bild der Alltagsbewältigung zu erhalten:
Ein validierter Funktionsscore ergänzt den klinischen Eindruck um eine belastbare Maßzahl, was den Behandlungsprozess fokussiert und besonders dabei hilft, ein Ziel zu konkretisieren und es dauerhaft in Alltagsroutinen zu verankern.
Eine Bibliothek, die mit und für Klinikerinnen und Kliniker entwickelt wurde, bereit für den Einsatz in der Sitzung und zur Fortführung zwischen den Terminen.
Auf alle Werkzeuge zugreifenDie Merkblätter, Übungen, Programme und Audios oben: Sie entscheiden, welche Sie Ihren Patienten in der eigens für sie bestimmten mobilen App zur Verfügung stellen.
Die App geht weit über die Ressourcen hinaus, um Ihre Patienten im Alltag zu begleiten:
Entdecken Sie weitere klinische Ressourcen nach Kategorie.

Angststörungen in der Therapie: klinische Arbeitsblätter, Psychoedukation & KVT-Ressourcen für Psychotherapeuten. Exposition, Fallkonzeption, Assertivität.

Affektive Störungen in der klinischen Praxis: Diagnostik, Differenzialdiagnose, Therapieverfahren und Einsatz psychoedukativer Materialien für Fachkräfte.

Klinische Ressourcen zu Lebensübergängen: Arbeitsblätter, Übungen und Psychoedukation für Therapeuten zur Begleitung biographischer Transitionen.

Trauma und PTBS in der Praxis: klinische Materialien, Psychoedukation und Übungen für Therapeutinnen und Therapeuten zur evidenzbasierten Behandlung.

Selbstidentität in der Psychotherapie: Klinische Ressourcen, Diagnosehilfen und Übungsmaterialien für die therapeutische Arbeit am Selbstkonzept.

Emotionsregulation in der Psychotherapie: Klinischer Überblick, Strategien und druckfertige Materialien für Therapeuten. Transdiagnostisch einsetzbar.