Die Rosenberg-Skala zum Selbstwertgefühl (RSES) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte psychometrische Instrument zur Erfassung des globalen…

Die Rosenberg-Skala zum Selbstwertgefühl (RSES) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte psychometrische Instrument zur Erfassung des globalen Selbstwertgefühls. Sie ermöglicht es Behandelnden, die grundlegende emotionale und kognitive Einstellung einer Person zu sich selbst reliabel und zeitökonomisch zu messen. Ein intaktes Selbstwertgefühl fungiert als wichtiger Schutzfaktor gegenüber psychischen Belastungen, während ein defizitärer Selbstwert häufig als aufrechterhaltender Faktor bei affektiven Störungen oder Ängsten wirkt.
In der therapeutischen Praxis bietet die RSES einen validen Ausgangspunkt, um tief verankerte Grundüberzeugungen zu erkunden. Sie erleichtert den Einstieg, wenn Patienten dazu neigen, sich selbst abzuwerten oder dysfunktionale Annahmen über ihren eigenen Wert hegen. Durch wiederholte Messungen im Therapieverlauf lässt sich zudem abbilden, ob Interventionen zur kognitiven Umstrukturierung greifen und sich das Selbstbild der Klienten nachhaltig stabilisiert.
Fiktives Ergebnis, aus einem Beispielsatz von Antworten berechnet.
Lassen Sie Ihre Patient:innen diesen Test ausfüllen
Mit einem Klick zuweisen: Ihre Patient:innen antworten am Telefon, Sie erhalten den Wert und seine Auswertung.
Die RSES erfasst das globale Selbstwertgefühl als eindimensionales Konstrukt, das jedoch aus komplementären Facetten der Selbstbewertung besteht. Anstatt spezifische Fähigkeiten abzufragen, fokussiert das Instrument auf den allgemeinen und grundlegenden Wert, den eine Person sich selbst zuschreibt.
Das Verfahren ist ab dem frühen Jugendalter bis ins hohe Erwachsenenalter validiert und eignet sich für eine breite klinische Anwendung.
Die RSES wird in der psychologischen und psychiatrischen Praxis eingesetzt, um das allgemeine Selbstwerterleben schnell und valide abzubilden. Sie unterstützt die Behandlungsplanung, insbesondere wenn Themen wie Perfektionismus oder affektive Abhängigkeit im Raum stehen.
Ein standardisierter RSES-Score objektiviert die klinische Einschätzung und ermöglicht es, das Ausmaß der Selbstentwertung klar zu benennen, anstatt sich auf vage Patientenberichte zu verlassen.
Eine Bibliothek, die mit und für Klinikerinnen und Kliniker entwickelt wurde, bereit für den Einsatz in der Sitzung und zur Fortführung zwischen den Terminen.
Auf alle Werkzeuge zugreifenDie Merkblätter, Übungen, Programme und Audios oben: Sie entscheiden, welche Sie Ihren Patienten in der eigens für sie bestimmten mobilen App zur Verfügung stellen.
Die App geht weit über die Ressourcen hinaus, um Ihre Patienten im Alltag zu begleiten:
Entdecken Sie weitere klinische Ressourcen nach Kategorie.

Affektive Störungen in der klinischen Praxis: Diagnostik, Differenzialdiagnose, Therapieverfahren und Einsatz psychoedukativer Materialien für Fachkräfte.

Selbstidentität in der Psychotherapie: Klinische Ressourcen, Diagnosehilfen und Übungsmaterialien für die therapeutische Arbeit am Selbstkonzept.

Angststörungen in der Therapie: klinische Arbeitsblätter, Psychoedukation & KVT-Ressourcen für Psychotherapeuten. Exposition, Fallkonzeption, Assertivität.

Trauma und PTBS in der Praxis: klinische Materialien, Psychoedukation und Übungen für Therapeutinnen und Therapeuten zur evidenzbasierten Behandlung.

Emotionsregulation in der Psychotherapie: Klinischer Überblick, Strategien und druckfertige Materialien für Therapeuten. Transdiagnostisch einsetzbar.

Klinische Ressourcen zu Verhaltensweisen: Arbeitsblätter und Übungen zur Verhaltensanalyse, Verhaltensaktivierung und Exposition für Psychotherapeuten.