Narcissistic Personality Inventory (NPI-40)

Das Narcissistic Personality Inventory (NPI-40) ist das international am häufigsten eingesetzte psychometrische Instrument zur Erfassung von grandiosem…

Narcissistic Personality Inventory (NPI-40)
Fragen
40
Dauer
10 Min.
Originaltitel
NPI-40 — Narcissistic Personality Inventory
Adaptation
Narcissistic Personality Inventory (NPI-40)
Autoren
Raskin, R. & Terry, H.
Erstellt
1988

Das Narcissistic Personality Inventory (NPI-40) ist das international am häufigsten eingesetzte psychometrische Instrument zur Erfassung von grandiosem Narzissmus in der Allgemeinbevölkerung. Es wurde konzipiert, um narzisstische Persönlichkeitszüge als Teil des normalen Spektrums abzubilden, und dient nicht der klinischen Diagnostik einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Vielmehr liefert es wertvolle Einblicke in tief verwurzelte Einstellungen, wenn Patientinnen und Patienten im therapeutischen Prozess zeigen, dass sie Ich bin einzigartig: Geführte Reflexionsübung für die Therapie auf eine kompensatorische, dominanzorientierte Weise interpretieren.

Für Behandelnde ist das NPI-40 ein nützliches Werkzeug, um das Ausmaß an Autoritätsanspruch, Eitelkeit und Ausbeutungsneigung präzise einzuordnen. Oftmals äußern sich diese Züge in einer interpersonellen Abwehr, bei der Betroffene Andere abwerten in der Therapie: klinische Reflexionsübung nutzen, um das eigene Ego zu schützen. Die 40 Forced-Choice-Items zwingen zur klaren Positionierung, reduzieren Tendenzen zur sozialen Erwünschtheit und machen das Inventar besonders reliabel.

In der psychotherapeutischen Praxis hilft das NPI-40 dabei, die kognitiven und interpersonalen Muster der Betroffenen zu dekonstruieren. Wenn etwa in Partnerschaften Konflikte aufgrund fehlender Empathie oder ständiger Dominanzansprüche auftreten, kann die präzise Erfassung dieser Facetten dabei helfen, eine Blockade im Paar: Misalignment benennen und bearbeiten maßgeblich zu unterstützen und als valide Ausgangsbasis für gezielte Beziehungsinterventionen zu dienen.

Beispielergebnis

Fiktives Ergebnis, aus einem Beispielsatz von Antworten berechnet.

Gesamtwert
20/ 40
Ein 40-Item-Selbstbeurteilungsfragebogen im Forced-Choice-Format zur Erfassung von subklinischem grandiosen Narzissmus (Persönlichkeitsmerkmalen) in einer nicht-klinischen Population. Jedes Item bietet zwei Aussagen: eine spiegelt eine narzisstische Haltung wider (bewertet mit 1), die andere eine nicht-narzisstische Haltung (bewertet mit 0). Die Hauptkomponentenanalyse von Raskin & Terry (1988) identifizierte sieben Dimensionen: Autorität, Selbstgenügsamkeit, Überlegenheit, Exhibitionismus, Ausbeutungstendenz, Eitelkeit und Anspruchsdenken. Der NPI-40 ist kein diagnostisches Instrument für die narzisstische Persönlichkeitsstörung.
20
040
Auswertung
Summe (Gesamtscore + Summe pro Subskala), Gesamtscore von 0 bis 40, jedes Item wird mit 0 oder 1 bewertet.
NPI-Gesamtscore über verschiedene Populationen hinweg20
Prominente vs. MBA-Studierende (Young & Pinsky 2006)Young et al. (2006)
Prominente — Männer
17.27 · n=144
Prominente — Frauen
19.26 · n=56
Prominente — gesamt
17.84 · n=200
MBA — Männer
16.76 · n=140
MBA — Frauen
14.85 · n=60
MBA — gesamt
16.18 · n=200
Subgruppen der Prominenten (Young & Pinsky 2006)Young et al. (2006)
Reality-TV
19.45 · n=24
Komiker
18.89 · n=20
Schauspieler
18.54 · n=59
Musiker
16.67 · n=97
Amerikanische Studierende (Raskin & Terry 1988)Raskin et al. (1988)
US-amerikanische Studierende (Berkeley/Santa Cruz)
15.55 · n=1018
Belgische Studierende (Braun et al. 2016)Braun et al. (2016)
Männer
14.4 · n=425
Frauen
12.3 · n=517
Internationale Stichprobe (Foster et al. 2003)Foster et al. (2003)
Sechs Kontinente
15.2 · n=3445
040
Bänder = ± 1 Standardabweichung um den Gruppenmittelwert (kein Konfidenzintervall). Quellen nach Block: Prominente/MBA und Subgruppen = Young & Pinsky 2006; amerikanische Studierende = Raskin & Terry 1988; belgische Studierende = Braun et al. 2016; international = Foster et al. 2003.
Young et al. (2006)Zur Studie
Normwerte nach Stichprobe
Stichprobe
Gesamtwert 20
généraleProminente — Männer · n = 144 · Young et al. (2006)
040
20
M = 17.27 ± 6.78
Autorität / Führung 5
généraleProminente — Männer · n = 144 · Young et al. (2006)
08
5
M = 4.93 ± 2.03
Exhibitionismus 5
généraleProminente — Männer · n = 144 · Young et al. (2006)
07
5
M = 2.35 ± 1.93
Überlegenheit 3
généraleProminente — Männer · n = 144 · Young et al. (2006)
05
3
M = 1.67 ± 1.2
Anspruchsdenken 3
généraleProminente — Männer · n = 144 · Young et al. (2006)
06
3
M = 2.01 ± 1.58
Ausbeutungstendenz 2
généraleProminente — Männer · n = 144 · Young et al. (2006)
05
2
M = 1.97 ± 1.35
Selbstgenügsamkeit 2
généraleProminente — Männer · n = 144 · Young et al. (2006)
06
2
M = 3.33 ± 1.4
Eitelkeit 0
généraleProminente — Männer · n = 144 · Young et al. (2006)
03
0
M = 1.01 ± 1.03
Wählen Sie eine Referenzstichprobe: Prominente, MBA-Studierende und Subgruppen aus der Studie „Narcissism and celebrity“ (Young & Pinsky, 2006) oder die 1.018 US-amerikanischen Studierenden aus der wegweisenden NPI-40-Studie (Raskin & Terry, 1988, Tabelle 2 – der Artikel berichtet keine separaten Mittelwerte nach Geschlecht, da Korrelationen mit dem Geschlecht als vernachlässigbar beschrieben werden). Jede Anzeige gibt die Studie an, aus der sie abgeleitet ist.
Young et al. (2006)Zur Studie

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Was der Test misst

Das NPI-40 erfasst den grandiosen Narzissmus als multidimensionales Konstrukt und differenziert die narzisstische Persönlichkeitsstruktur in sieben spezifische klinische Facetten:

  • Autorität: Die Überzeugung der Person, eine natürliche Führungspersönlichkeit zu sein, verbunden mit dem Wunsch nach Dominanz.
  • Exhibitionismus: Das ausgeprägte Bedürfnis, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen und sich vor anderen zu inszenieren.
  • Überlegenheitsgefühl: Der Glaube, fähiger, spezieller oder einzigartiger zu sein als die meisten anderen Menschen.
  • Anspruchsdenken: Die Erwartung, dass einem besondere Vorrechte und Respekt automatisch zustehen, oft verknüpft mit Ansprüchen, die es erfordern, Rigide Forderungen in der Therapie: kognitive Übung für Kliniker zu adressieren.
  • Ausbeutung: Die angebliche Fähigkeit und Bereitschaft, andere Menschen für die eigenen Zwecke strategisch zu manipulieren.
  • Eitelkeit: Eine starke Fokussierung auf die eigene körperliche Erscheinung und das Verlangen nach äußerlicher Bewunderung.
  • Autarkie: Der feste Glaube, völlig unabhängig von anderen zu sein und das eigene Leben vollkommen kompetent zu kontrollieren. Dieses Instrument richtet sich an die erwachsene Allgemeinbevölkerung und erfasst Eigenschaften, die von gesundem Selbstbewusstsein bis hin zu ausgeprägten, potenziell konflikthaften Zügen reichen.

Wann und warum einsetzen

Der Einsatz des NPI-40 ist in der psychotherapeutischen Praxis indiziert, wenn Dominanzstreben, Anspruchsdenken oder Empathiedefizite die Beziehungsgestaltung und den therapeutischen Prozess erschweren.

  • Standortbestimmung zu Therapiebeginn: Um ein klares Profil grandioser Persönlichkeitszüge zu erhalten, wenn Klienten über wiederkehrende Konflikte am Arbeitsplatz berichten.
  • Fokus auf Konkurrenzdenken: Wenn Behandelnde die Themen Ego und Stolz in der Therapie: klinische Reflexionsübung explorieren möchten, um rivalisierende Muster gezielt aufzugreifen.
  • Paar- und Familientherapie: Zur Identifikation von Entitlement, wenn ein Partner systematisch die emotionalen Bedürfnisse des anderen übergeht.
  • Differenzierte Fallkonzeption: Um das Ausmaß von Grandiosität abzugrenzen und die therapeutische Arbeit an Grundannahmen, etwa durch Die Herkunft meiner Überzeugungen: klinische Reflexionsübung, quantitativ zu untermauern. Ein validierter Score bietet einen objektiveren Referenzrahmen als der rein klinische Eindruck und ermöglicht es, das exakte Ausmaß der Grandiosität im Vergleich zur Norm verlässlich einzuordnen.
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Die Fragen

  1. Lesen Sie jedes Aussagenpaar und wählen Sie diejenige aus, die Sie am besten beschreibt. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten; antworten Sie so ehrlich wie möglich, auch wenn keine der beiden Aussagen perfekt auf Sie zutrifft.
    1. A. Ich habe ein natürliches Talent dafür, andere zu beeinflussen. | B. Ich bin nicht gut darin, andere zu beeinflussen.
    Dieses Item beleuchtet die wahrgenommene Leichtigkeit und Natürlichkeit in der sozialen Einflussnahme.
    • A. Ich habe ein natürliches Talent dafür, andere zu beeinflussen.
    • B. Ich bin nicht gut darin, andere zu beeinflussen.
  2. 2. A. Bescheidenheit steht mir nicht. | B. Ich bin im Grunde ein bescheidener Mensch.
    Hier wird die grundlegende Haltung zur eigenen Bescheidenheit im Kontrast zur Grandiosität erfasst.
    • A. Bescheidenheit steht mir nicht.
    • B. Ich bin im Grunde ein bescheidener Mensch.
  3. 3. A. Wenn man mich herausfordert, würde ich fast alles tun. | B. Ich neige dazu, eher vorsichtig zu sein.
    Dieses Item prüft die Risikobereitschaft und den Wunsch, sich bei Herausforderungen unerschrocken zu profilieren.
    • A. Wenn man mich herausfordert, würde ich fast alles tun.
    • B. Ich neige dazu, eher vorsichtig zu sein.
  4. 4. A. Wenn man mir Komplimente macht, ist mir das manchmal peinlich. | B. Ich weiß, dass ich ein guter Mensch bin, weil man es mir ständig sagt.
    Hier geht es um die Abhängigkeit des eigenen Selbstwerts von ständiger äußerlicher Bestätigung.
    • A. Wenn man mir Komplimente macht, ist mir das manchmal peinlich.
    • B. Ich weiß, dass ich ein guter Mensch bin, weil man es mir ständig sagt.
  5. 5. A. Die Vorstellung, die Welt zu regieren, macht mir Angst. | B. Wenn ich die Welt regieren würde, wäre sie ein besserer Ort.
    Das Item untersucht omnipotente Machtfantasien und den Glauben an die eigene weltweite Führungskompetenz.
    • A. Die Vorstellung, die Welt zu regieren, macht mir Angst.
    • B. Wenn ich die Welt regieren würde, wäre sie ein besserer Ort.
  6. 6. A. Normalerweise kann ich mich aus jeder Situation herausreden. | B. Ich versuche, die Konsequenzen meines Handelns zu tragen.
    Diese Frage zielt auf die manipulative verbale Gewandtheit im Gegensatz zur Übernahme persönlicher Verantwortung ab.
    • A. Normalerweise kann ich mich aus jeder Situation herausreden.
    • B. Ich versuche, die Konsequenzen meines Handelns zu tragen.
  7. 7. A. Ich ziehe es vor, in der Menge unterzugehen. | B. Ich stehe gerne im Mittelpunkt.
    Hier wird das unmittelbare Bedürfnis nach ungeteilter Aufmerksamkeit im sozialen Raum beleuchtet.
    • A. Ich ziehe es vor, in der Menge unterzugehen.
    • B. Ich stehe gerne im Mittelpunkt.
  8. 8. A. Ich werde erfolgreich sein. | B. Erfolg ist mir nicht wirklich wichtig.
    Dieses Item erfasst den unerschütterlichen und zukunftsorientierten Glauben an den eigenen, unvermeidlichen Erfolg.
    • A. Ich werde erfolgreich sein.
    • B. Erfolg ist mir nicht wirklich wichtig.
  9. 9. A. Ich bin weder besser noch schlechter als die meisten Menschen. | B. Ich denke, ich bin etwas Besonderes.
    Das Item prüft die Grundüberzeugung der eigenen Exzeptionalität gegenüber der breiten Masse.
    • A. Ich bin weder besser noch schlechter als die meisten Menschen.
    • B. Ich denke, ich bin etwas Besonderes.
  10. 10. A. Ich bin mir nicht sicher, ob ich eine gute Führungspersönlichkeit wäre. | B. Ich sehe mich als eine gute Führungspersönlichkeit.
    Hier geht es um die unmittelbare Selbstzuschreibung von starken Führungskompetenzen.
    • A. Ich bin mir nicht sicher, ob ich eine gute Führungspersönlichkeit wäre.
    • B. Ich sehe mich als eine gute Führungspersönlichkeit.
  11. 11. A. Ich bin durchsetzungsstark. | B. Ich wäre gerne durchsetzungsstärker.
    Diese Frage beleuchtet das Ausmaß, in dem die Person sich selbst bereits als durchsetzungsfähig erlebt.
    • A. Ich bin durchsetzungsstark.
    • B. Ich wäre gerne durchsetzungsstärker.
  12. 12. A. Ich habe gerne Autorität über andere. | B. Es macht mir nichts aus, Anweisungen zu erhalten.
    Hier wird die Präferenz für hierarchische Überlegenheit und Autoritätsausübung thematisiert.
    • A. Ich habe gerne Autorität über andere.
    • B. Es macht mir nichts aus, Anweisungen zu erhalten.
  13. 13. A. Ich finde es leicht, andere zu manipulieren. | B. Ich mag es nicht, wenn ich merke, dass ich andere manipuliere.
    Dieses Item erfasst die skrupellose Leichtigkeit bei der bewussten Manipulation anderer.
    • A. Ich finde es leicht, andere zu manipulieren.
    • B. Ich mag es nicht, wenn ich merke, dass ich andere manipuliere.
  14. 14. A. Ich fordere den Respekt, der mir zusteht. | B. Normalerweise erhalte ich den Respekt, den ich verdiene.
    Das Item fokussiert auf das ausgeprägte Anspruchsdenken hinsichtlich entgegengebrachter Ehrerbietung und Respekt.
    • A. Ich fordere den Respekt, der mir zusteht.
    • B. Normalerweise erhalte ich den Respekt, den ich verdiene.
  15. 15. A. Ich zeige meinen Körper nicht besonders gerne. | B. Ich zeige gerne meinen Körper.
    Hier wird die exhibitionistische Tendenz und die Freude an der körperlichen Zurschaustellung gemessen.
    • A. Ich zeige meinen Körper nicht besonders gerne.
    • B. Ich zeige gerne meinen Körper.
  16. 16. A. Ich kann in Menschen lesen wie in einem offenen Buch. | B. Menschen sind manchmal schwer zu verstehen.
    Diese Frage prüft den Glauben an die eigene kognitive und emotionale Überlegenheit im Einschätzen von Mitmenschen.
    • A. Ich kann in Menschen lesen wie in einem offenen Buch.
    • B. Menschen sind manchmal schwer zu verstehen.
  17. 17. A. Wenn ich mich kompetent fühle, bin ich bereit, die Verantwortung für Entscheidungen zu übernehmen. | B. Ich übernehme gerne die Verantwortung für Entscheidungen.
    Dieses Item beleuchtet die proaktive und selbstbewusste Aneignung von Entscheidungsgewalt.
    • A. Wenn ich mich kompetent fühle, bin ich bereit, die Verantwortung für Entscheidungen zu übernehmen.
    • B. Ich übernehme gerne die Verantwortung für Entscheidungen.
  18. 18. A. Ich möchte einfach nur einigermaßen glücklich sein. | B. Ich möchte in den Augen der Welt jemand sein.
    Hier wird der Drang nach globaler Anerkennung und herausragender sozialer Bedeutung erfasst.
    • A. Ich möchte einfach nur einigermaßen glücklich sein.
    • B. Ich möchte in den Augen der Welt jemand sein.
  19. 19. A. Mein Körper ist nichts Besonderes. | B. Ich schaue meinen Körper gerne an.
    Das Item misst die körperbezogene Eitelkeit und narzisstische Selbstbewunderung.
    • A. Mein Körper ist nichts Besonderes.
    • B. Ich schaue meinen Körper gerne an.
  20. 20. A. Ich stelle mich gerne zur Schau, wann immer ich die Gelegenheit dazu habe. | B. Ich versuche, mich nicht in den Vordergrund zu drängen.
    Diese Frage zielt auf die aktive Suche nach Gelegenheiten zur eigenen Inszenierung und Selbstdarstellung ab.
    • A. Ich stelle mich gerne zur Schau, wann immer ich die Gelegenheit dazu habe.
    • B. Ich versuche, mich nicht in den Vordergrund zu drängen.
  21. 21. A. Ich weiß immer, was ich tue. | B. Manchmal bin ich mir nicht sicher, was ich tue.
    Hier geht es um den Anspruch auf unfehlbare Autonomie und ständige persönliche Handlungssicherheit.
    • A. Ich weiß immer, was ich tue.
    • B. Manchmal bin ich mir nicht sicher, was ich tue.
  22. 22. A. Manchmal bin ich auf andere angewiesen, um Dinge zu erledigen. | B. Ich bin selten auf andere angewiesen, um Dinge zu erledigen.
    Dieses Item erfasst den ausgeprägten Glauben an die eigene vollständige Unabhängigkeit von Dritten.
    • A. Manchmal bin ich auf andere angewiesen, um Dinge zu erledigen.
    • B. Ich bin selten auf andere angewiesen, um Dinge zu erledigen.
  23. 23. A. Manchmal erzähle ich gute Geschichten. | B. Jeder hört gerne meine Geschichten.
    Das Item untersucht die grandiose Überzeugung, dass die eigenen Erzählungen für alle anderen faszinierend sein müssen.
    • A. Manchmal erzähle ich gute Geschichten.
    • B. Jeder hört gerne meine Geschichten.
  24. 24. A. Ich erwarte viel von anderen. | B. Ich tue gerne Dinge für andere.
    Hier wird die einseitige Erwartungshaltung an das soziale Umfeld im Gegensatz zur eigenen Hilfsbereitschaft beleuchtet.
    • A. Ich erwarte viel von anderen.
    • B. Ich tue gerne Dinge für andere.
  25. 25. A. Ich werde erst zufrieden sein, wenn ich alles bekommen habe, was ich verdiene. | B. Ich nehme die Befriedigung, wie sie kommt.
    Diese Frage misst das tiefe Gefühl, dass einem weitaus mehr Entlohnung und Privilegien zustehen, als man aktuell besitzt.
    • A. Ich werde erst zufrieden sein, wenn ich alles bekommen habe, was ich verdiene.
    • B. Ich nehme die Befriedigung, wie sie kommt.
  26. 26. A. Komplimente sind mir unangenehm. | B. Ich mag es, wenn man mir Komplimente macht.
    Das Item erfasst die ungenierte Freude an und Empfänglichkeit für lobende Bestätigung.
    • A. Komplimente sind mir unangenehm.
    • B. Ich mag es, wenn man mir Komplimente macht.
  27. 27. A. Ich habe einen starken Willen zur Macht. | B. Macht an sich interessiert mich nicht.
    Hier wird der offene und ungeschminkte Wille zur Macht und sozialer Dominanz geprüft.
    • A. Ich habe einen starken Willen zur Macht.
    • B. Macht an sich interessiert mich nicht.
  28. 28. A. Neue Moden und Trends sind mir gleichgültig. | B. Ich setze gerne neue Moden und Trends.
    Dieses Item beleuchtet den Anspruch, nicht nur Trendsetter, sondern maßgeblicher Innovator für andere zu sein.
    • A. Neue Moden und Trends sind mir gleichgültig.
    • B. Ich setze gerne neue Moden und Trends.
  29. 29. A. Ich sehe mich gerne im Spiegel an. | B. Mich im Spiegel anzusehen, interessiert mich nicht besonders.
    Diese Frage fokussiert direkt auf das spiegelbildliche, eitle Vergnügen an der eigenen Erscheinung.
    • A. Ich sehe mich gerne im Spiegel an.
    • B. Mich im Spiegel anzusehen, interessiert mich nicht besonders.
  30. 30. A. Ich stehe wirklich gerne im Mittelpunkt. | B. Es ist mir unangenehm, im Mittelpunkt zu stehen.
    Hier geht es um den affektiven Genuss, den die Person empfindet, wenn alle Augen auf sie gerichtet sind.
    • A. Ich stehe wirklich gerne im Mittelpunkt.
    • B. Es ist mir unangenehm, im Mittelpunkt zu stehen.
  31. 31. A. Ich kann mein Leben so leben, wie ich es für richtig halte. | B. Man kann sein Leben nicht immer so leben, wie man es möchte.
    Das Item misst den Glauben an absolute persönliche Freiheit und uneingeschränkte Kontrolle über den eigenen Lebensweg.
    • A. Ich kann mein Leben so leben, wie ich es für richtig halte.
    • B. Man kann sein Leben nicht immer so leben, wie man es möchte.
  32. 32. A. Autorität zu haben, bedeutet mir nicht so viel. | B. Die Leute scheinen meine Autorität immer anzuerkennen.
    Dieses Item prüft die Überzeugung, dass das Umfeld die eigene Autorität völlig fraglos anerkennt und respektiert.
    • A. Autorität zu haben, bedeutet mir nicht so viel.
    • B. Die Leute scheinen meine Autorität immer anzuerkennen.
  33. 33. A. Ich wäre lieber eine Führungspersönlichkeit. | B. Es ist mir egal, ob ich eine Führungspersönlichkeit bin oder nicht.
    Hier wird die grundsätzliche Ambition auf eine dominante Führungsrolle im sozialen Gefüge thematisiert.
    • A. Ich wäre lieber eine Führungspersönlichkeit.
    • B. Es ist mir egal, ob ich eine Führungspersönlichkeit bin oder nicht.
  34. 34. A. Ich werde eine bedeutende Persönlichkeit werden. | B. Ich hoffe, ich werde Erfolg haben.
    Die Frage erfasst die grandiose Zukunftserwartung, eine außergewöhnlich herausragende Persönlichkeit zu werden.
    • A. Ich werde eine bedeutende Persönlichkeit werden.
    • B. Ich hoffe, ich werde Erfolg haben.
  35. 35. A. Manchmal glaubt man mir, wenn ich etwas sage. | B. Ich kann jeden alles glauben machen.
    Das Item zielt auf die manipulative Überzeugung ab, die Realität anderer Menschen rhetorisch völlig kontrollieren zu können.
    • A. Manchmal glaubt man mir, wenn ich etwas sage.
    • B. Ich kann jeden alles glauben machen.
  36. 36. A. Ich bin eine geborene Führungspersönlichkeit. | B. Führungsqualität ist eine Eigenschaft, deren Entwicklung Zeit braucht.
    Hier wird der Glaube untersucht, von Natur aus mit unübertroffenen Führungsqualitäten ausgestattet zu sein.
    • A. Ich bin eine geborene Führungspersönlichkeit.
    • B. Führungsqualität ist eine Eigenschaft, deren Entwicklung Zeit braucht.
  37. 37. A. Ich hätte gerne, dass eines Tages jemand meine Biografie schreibt. | B. Ich mag es nicht, wenn sich Leute in mein Leben einmischen, egal aus welchem Grund.
    Dieses Item beleuchtet das Bedürfnis nach historischer Bedeutung und einer biografischen Verewigung der eigenen Existenz.
    • A. Ich hätte gerne, dass eines Tages jemand meine Biografie schreibt.
    • B. Ich mag es nicht, wenn sich Leute in mein Leben einmischen, egal aus welchem Grund.
  38. 38. A. Es ärgert mich, wenn die Leute mein Aussehen nicht bemerken, wenn ich in der Öffentlichkeit bin. | B. Es macht mir nichts aus, in der Menge unterzugehen, wenn ich in der Öffentlichkeit bin.
    Die Frage erfasst die narzisstische Kränkung, die entsteht, wenn die eigene Person in der Öffentlichkeit nicht die gewünschte Beachtung findet.
    • A. Es ärgert mich, wenn die Leute mein Aussehen nicht bemerken, wenn ich in der Öffentlichkeit bin.
    • B. Es macht mir nichts aus, in der Menge unterzugehen, wenn ich in der Öffentlichkeit bin.
  39. 39. A. Ich bin fähiger als andere. | B. Es gibt viel, was ich von anderen lernen kann.
    Hier wird die direkte und unmissverständliche Überzeugung der eigenen Überlegenheit in Bezug auf Fähigkeiten gemessen.
    • A. Ich bin fähiger als andere.
    • B. Es gibt viel, was ich von anderen lernen kann.
  40. 40. A. Ich bin so ziemlich wie jeder andere auch. | B. Ich bin ein außergewöhnlicher Mensch.
    Das Item fasst die fundamentale Abgrenzung von der Normalität und die Identifikation als absolute Ausnahmeerscheinung zusammen.
    • A. Ich bin so ziemlich wie jeder andere auch.
    • B. Ich bin ein außergewöhnlicher Mensch.
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Ihre Sitzung setzt sich in der Hosentasche Ihrer Patienten fort

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