Der Fragebogen zur Erfassung der schmerzspezifischen Selbstwirksamkeit (FESS), die offizielle deutsche Adaptation des Pain Self-Efficacy Questionnaire…

Der Fragebogen zur Erfassung der schmerzspezifischen Selbstwirksamkeit (FESS), die offizielle deutsche Adaptation des Pain Self-Efficacy Questionnaire (PSEQ), ist ein essenzielles Instrument in der Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen. Er erfasst nicht die Schmerzintensität selbst, sondern die Überzeugung des Patienten, trotz der Schmerzen handlungsfähig zu bleiben und alltägliche sowie berufliche Aufgaben bewältigen zu können.
Für Kliniker bietet dieses validierte Tool einen direkten Zugang zur subjektiven Belastbarkeit und Krankheitsverarbeitung. Eine niedrige Selbstwirksamkeit geht häufig mit ausgeprägtem Vermeidungsverhalten einher, weshalb Behandler oft ansetzen müssen, um Vermeidung und Kontrollverhalten Schritt für Schritt aufzulösen. Durch wiederholte Messungen lässt sich der Therapiefortschritt präzise abbilden. Insbesondere in der interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie (IMST) dient der Fragebogen als zentraler Indikator für den Erfolg von kognitiv-verhaltenstherapeutischen und aktivierenden Interventionen.
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Der FESS erfasst die subjektive Kompetenzerwartung von Patienten im Umgang mit chronischen Schmerzbelastungen. Dabei stehen nicht die tatsächlichen Einschränkungen im Vordergrund, sondern das Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit über verschiedene Lebensbereiche hinweg.
Das Instrument ist speziell für Erwachsene mit chronischen Schmerzsyndromen konzipiert und eignet sich für das gesamte Spektrum muskuloskelettaler, neuropathischer oder unspezifischer Schmerzen.
Der FESS wird in der klinischen Praxis und Rehabilitation eingesetzt, um psychologische Barrieren der Schmerzbewältigung zu identifizieren und den Behandlungsverlauf zu steuern.
Durch den standardisierten Score gewinnt der Behandler ein objektives Maß für die Krankheitsverarbeitung, das weit über die reine klinische Einschätzung des Schmerzerlebens hinausgeht.
Eine Bibliothek, die mit und für Klinikerinnen und Kliniker entwickelt wurde, bereit für den Einsatz in der Sitzung und zur Fortführung zwischen den Terminen.
Auf alle Werkzeuge zugreifenDie Merkblätter, Übungen, Programme und Audios oben: Sie entscheiden, welche Sie Ihren Patienten in der eigens für sie bestimmten mobilen App zur Verfügung stellen.
Die App geht weit über die Ressourcen hinaus, um Ihre Patienten im Alltag zu begleiten:
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