Der Fragebogen zu Akzeptanz und Handeln II (FAH-II) ist die validierte deutsche Adaptation des Acceptance and Action Questionnaire-II (AAQ-II).

Der Fragebogen zu Akzeptanz und Handeln II (FAH-II) ist die validierte deutsche Adaptation des Acceptance and Action Questionnaire-II (AAQ-II). Er erfasst das transdiagnostische Kernkonstrukt der psychologischen Inflexibilität und der damit einhergehenden Erlebensvermeidung. Diese Prozesse sind von zentraler klinischer Bedeutung, da der rigide Versuch, aversive Gedanken, Gefühle oder Erinnerungen systematisch zu unterdrücken, langfristig zu einer massiven Einschränkung der persönlichen Handlungsfähigkeit führt. Wenn wir mit Patienten automatische Verhaltensweisen psychoedukativ bearbeiten, liefert der FAH-II essenzielle Hinweise auf das Ausmaß solcher tiefgreifenden Vermeidungsstrategien.
In der Praxis bietet der FAH-II eine verlässliche Metrik, um den Fokus von der reinen Symptomreduktion auf die funktionale Veränderung des Umgangs mit dem eigenen inneren Erleben zu lenken. Die Wiederholungsmessung macht therapeutische Fortschritte sichtbar und verdeutlicht, wie sehr sich ein Klient wieder wertegeleiteten Zielen zuwendet. Ein validierter Summenwert objektiviert dabei den klinischen Eindruck und hilft Therapeuten, frühzeitig zu erkennen, wann ein Klient feststeckt und möglicherweise davon profitiert, wenn wir massive Angst dynamisch und strukturiert in der Sitzung bearbeiten.
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Der FAH-II quantifiziert die funktionelle Beeinträchtigung durch mangelnde psychologische Flexibilität. Er evaluiert, inwieweit innere Widerstände das Verhalten eines Menschen so stark dominieren, dass ein werteorientiertes Leben dauerhaft blockiert wird.
Dieses Instrument richtet sich an klinische sowie nichtklinische erwachsene Populationen und ist über verschiedene psychische Störungsbilder hinweg breit anwendbar.
Der FAH-II wird eingesetzt, um den Umgang eines Klienten mit seinem inneren Erleben strukturiert zu erfassen und die Therapieziele gezielt darauf auszurichten. Er unterstützt primär die Indikationsstellung für akzeptanzbasierte Interventionen.
Ein validierter FAH-II-Wert ergänzt die klinische Beobachtung, indem er oft unsichtbare, verinnerlichte Vermeidungsstrategien quantifizierbar macht und Kliniker vor vorschnellen Annahmen über die anscheinende Anpassungsfähigkeit des Klienten schützt.
Eine Bibliothek, die mit und für Klinikerinnen und Kliniker entwickelt wurde, bereit für den Einsatz in der Sitzung und zur Fortführung zwischen den Terminen.
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