Der Fagerström-Test für Nikotinabhängigkeit (FTND) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Instrument zur Erfassung der körperlichen Tabakabhängigkeit in…

Der Fagerström-Test für Nikotinabhängigkeit (FTND) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Instrument zur Erfassung der körperlichen Tabakabhängigkeit in der klinischen Praxis. Anstatt lediglich die konsumierte Tabakmenge abzufragen, erfasst der Fragebogen spezifische Verhaltensmuster, die den Grad der physischen Gewöhnung an Nikotin verlässlich abbilden. Dies erlaubt es Fachkräften, die Intensität der Sucht sehr präzise und zeitökonomisch zu quantifizieren.
Für psychologische und medizinische Behandler stellt der FTND ein fundamentales Werkzeug der Suchtdiagnostik und der systematischen Therapieplanung dar. Wenn Patienten sich dazu entschließen, den Tabakkonsum einzustellen und somit einen neuen Vorsatz umsetzen möchten, hängt die Wahl der passenden Intervention stark von der gemessenen körperlichen Abhängigkeit ab. Ein validiertes Instrument hilft dabei, Entzugssymptome realistisch zu antizipieren und die Erfolgswahrscheinlichkeit der Behandlung optimal einzuschätzen.
Die wiederholte Erhebung des Tests erleichtert das klinische Monitoring bei schrittweiser Reduktion oder nach einem Rückfall. Da der Griff zur Zigarette fest im Alltag verankert ist, müssen Therapeuten häufig zunächst automatische Verhaltensweisen psychoedukativ bearbeiten, um echte Verhaltensänderungen anzustoßen. Der FTND liefert hierfür den verlässlichen und unverzichtbaren diagnostischen Startpunkt.
Fiktives Ergebnis, aus einem Beispielsatz von Antworten berechnet.
Lassen Sie Ihre Patient:innen diesen Test ausfüllen
Mit einem Klick zuweisen: Ihre Patient:innen antworten am Telefon, Sie erhalten den Wert und seine Auswertung.
Der FTND misst die Ausprägung der körperlichen Abhängigkeit von Nikotin durch die Erhebung von sechs konkreten Verhaltensindikatoren. Der Fragebogen verzichtet auf abstrakte psychologische Konstrukte und konzentriert sich stattdessen auf beobachtbare Konsummuster im Alltag.
Der Test ist für den Einsatz bei jugendlichen sowie erwachsenen Patientinnen und Patienten konzipiert, bei denen das Ausmaß der Nikotinabhängigkeit klinisch festgestellt werden muss.
Kliniker nutzen den FTND primär, um Tabakentwöhnungsprogramme evidenzbasiert zu strukturieren und das individuelle Risiko für Rückfälle vorausschauend zu identifizieren. Eine genaue Erfassung der zu erwartenden Entzugsdynamik ist wichtig, da Behandelnde bei starken Rauchern oft zuerst Entscheidungsblockaden lösen müssen, bevor ein Abstinenzversuch gestartet werden kann.
Ein etablierter Score quantifiziert das Abhängigkeitspotenzial anhand valider Vergleichskriterien und bietet so eine fundierte Entscheidungsgrundlage über den rein subjektiven klinischen Eindruck hinaus. Er fördert die Grundlagen psychischer Gesundheit, da er das Suchtverhalten messbar und somit gezielt behandelbar macht.
Eine Bibliothek, die mit und für Klinikerinnen und Kliniker entwickelt wurde, bereit für den Einsatz in der Sitzung und zur Fortführung zwischen den Terminen.
Auf alle Werkzeuge zugreifenDie Merkblätter, Übungen, Programme und Audios oben: Sie entscheiden, welche Sie Ihren Patienten in der eigens für sie bestimmten mobilen App zur Verfügung stellen.
Die App geht weit über die Ressourcen hinaus, um Ihre Patienten im Alltag zu begleiten:
Entdecken Sie weitere klinische Ressourcen nach Kategorie.

Klinische Ressourcen zu Verhaltensweisen: Arbeitsblätter und Übungen zur Verhaltensanalyse, Verhaltensaktivierung und Exposition für Psychotherapeuten.

Angststörungen in der Therapie: klinische Arbeitsblätter, Psychoedukation & KVT-Ressourcen für Psychotherapeuten. Exposition, Fallkonzeption, Assertivität.

Trauma und PTBS in der Praxis: klinische Materialien, Psychoedukation und Übungen für Therapeutinnen und Therapeuten zur evidenzbasierten Behandlung.

Affektive Störungen in der klinischen Praxis: Diagnostik, Differenzialdiagnose, Therapieverfahren und Einsatz psychoedukativer Materialien für Fachkräfte.

Selbstidentität in der Psychotherapie: Klinische Ressourcen, Diagnosehilfen und Übungsmaterialien für die therapeutische Arbeit am Selbstkonzept.

Emotionsregulation in der Psychotherapie: Klinischer Überblick, Strategien und druckfertige Materialien für Therapeuten. Transdiagnostisch einsetzbar.