Der Drug Abuse Screening Test (DAST-10) ist ein etabliertes, international anerkanntes Selbstbeurteilungsverfahren, das Klinikern eine schnelle und…

Der Drug Abuse Screening Test (DAST-10) ist ein etabliertes, international anerkanntes Selbstbeurteilungsverfahren, das Klinikern eine schnelle und standardisierte Einschätzung des Drogen- und Medikamentenkonsums ermöglicht. Im Gegensatz zu allgemeinen Sucht-Screenings klammert der DAST-10 den Konsum von Alkohol und Tabak bewusst aus. Er fokussiert sich gezielt auf den Missbrauch von illegalen Substanzen sowie die Zweckentfremdung von verschreibungspflichtigen Medikamenten in den vergangenen zwölf Monaten. Die gezielte Diagnostik ist oft der erste Schritt, wenn Therapeuten mit Patienten die Grundlagen psychischer Gesundheit erarbeiten.
In der Praxis bewährt sich das Instrument besonders durch seine ökonomische Kürze von zehn dichotomen Fragen, die dennoch eine hohe Sensitivität aufweisen. Die Abfrage erfasst nicht nur das reine Konsummuster, sondern beleuchtet auch automatische Verhaltensweisen der Beschaffung und die psychosozialen Konsequenzen. Gerade weil Suchterkrankungen häufig mit Verheimlichung einhergehen, bietet der validierte Fragebogen einen neutralen und entpathologisierenden Einstieg, um beispielsweise begleitende Scham kognitiv bearbeiten zu können. Der Test unterstützt Behandler maßgeblich bei der fundierten Indikationsstellung für eine vertiefte Suchtbehandlung.
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Der DAST-10 quantifiziert das Ausmaß drogenbezogener Probleme und die psychosoziale Belastung durch den Substanzkonsum. Er liefert einen globalen Schweregrad, der sich aus verschiedenen klinischen Dimensionen zusammensetzt:
Das Instrument richtet sich primär an erwachsene Patienten in der psychiatrischen, psychotherapeutischen oder primärärztlichen Versorgung, bei denen der Verdacht auf einen problematischen Substanzgebrauch (exklusive Alkohol) besteht.
Der DAST-10 lässt sich flexibel und zeitsparend in den klinischen Alltag integrieren. Der Einsatz empfiehlt sich besonders an entscheidenden diagnostischen Schnittstellen:
Ein validierter Punktwert schützt Fachpersonen vor der häufigen diagnostischen Unterschätzung versteckter Substanzprobleme und liefert einen klaren, schweregradgestuften Handlungsalgorithmus, der die reine klinische Intuition sicher untermauert.
Eine Bibliothek, die mit und für Klinikerinnen und Kliniker entwickelt wurde, bereit für den Einsatz in der Sitzung und zur Fortführung zwischen den Terminen.
Auf alle Werkzeuge zugreifenDie Merkblätter, Übungen, Programme und Audios oben: Sie entscheiden, welche Sie Ihren Patienten in der eigens für sie bestimmten mobilen App zur Verfügung stellen.
Die App geht weit über die Ressourcen hinaus, um Ihre Patienten im Alltag zu begleiten:
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