Der Couples Satisfaction Index (CSI-16) ist ein hochpräzises, psychometrisches Instrument zur Erfassung der Beziehungszufriedenheit, das ursprünglich…

Der Couples Satisfaction Index (CSI-16) ist ein hochpräzises, psychometrisches Instrument zur Erfassung der Beziehungszufriedenheit, das ursprünglich mithilfe der Item-Response-Theorie (IRT) entwickelt wurde. Er hilft Therapeutinnen und Therapeuten, das Ausmaß an Verbundenheit, Erfüllung und eventuellem partnerschaftlichem Distress valide zu bilanzieren. Im Gegensatz zu älteren Verfahren zeichnet sich der CSI-16 durch eine hohe Trennschärfe im kritischen Bereich zwischen Zufriedenheit und Beziehungsleid aus.
In der klinischen Praxis bietet der CSI-16 eine fundierte Grundlage, um die subjektive Realität beider Partner greifbar zu machen, noch bevor man beispielsweise spezifische Kommunikationsmuster in der Paarbeziehung aufbaut. Er erfasst nicht nur das allgemeine Glück, sondern auch Dimensionen wie emotionale Wärme, Teamgefühl und Resilienz der Partnerschaft. Durch die wiederholte Anwendung können Veränderungen feingranular und präzise abgebildet werden.
Die regelmäßige Erhebung der Beziehungszufriedenheit ermöglicht es, den Therapieprozess kontinuierlich zu validieren. So kann der Fragebogen beispielsweise exzellent genutzt werden, bevor man tiefergehende Themen wie Sexualität und Verlangen in der Paartherapie reflektiert oder eine geführte Wochenbilanz in der Beziehungstherapie etabliert.
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Der CSI-16 operationalisiert das Konstrukt der Beziehungszufriedenheit über eine Reihe von kognitiven und emotionalen Bewertungen. Anstatt spezifische Konfliktthemen abzufragen, fokussiert der Test auf die globale Beziehungsqualität und das emotionale Klima zwischen den Partnern.
Das Instrument eignet sich für erwachsene Personen in festen Partnerschaften und dient der systematischen Erfassung ihrer partnerschaftlichen Verbundenheit.
Der Einsatz des CSI-16 empfiehlt sich in der Paar- und Einzeltherapie immer dann, wenn die Beziehungsdynamik im Fokus steht oder ein relevanter Stressfaktor für die psychische Gesundheit sein könnte.
Ein validierter Score bietet gegenüber dem bloßen klinischen Eindruck den entscheidenden Vorteil, dass er die subjektive Not metrisch greifbar macht und feine Nuancen im Spektrum der Zufriedenheit verlässlich abbildet.
Eine Bibliothek, die mit und für Klinikerinnen und Kliniker entwickelt wurde, bereit für den Einsatz in der Sitzung und zur Fortführung zwischen den Terminen.
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