Der CAGE-Fragebogen ist eines der bekanntesten und am häufigsten eingesetzten Screening-Instrumente zur frühzeitigen Erkennung von problematischem…

Der CAGE-Fragebogen ist eines der bekanntesten und am häufigsten eingesetzten Screening-Instrumente zur frühzeitigen Erkennung von problematischem Alkoholkonsum und Alkoholabhängigkeit. Anders als viele andere Tests fokussiert er sich nicht auf die exakte Quantifizierung von Trinkmengen oder Frequenzen, sondern auf die subjektiven, verhaltensbezogenen und sozialen Konsequenzen des Alkoholkonsums. Diese Konsequenzen sind oft tief in den Alltag der Betroffenen verwoben, wenn Trinken zunehmend genutzt wird, um Belastungen auszugleichen oder grundlegende Emotionen zu regulieren – ein Muster, das aufzeigt, wie wichtig intakte Grundlagen psychischer Gesundheit für die alltägliche Bewältigung sind.
Seine außergewöhnliche Kürze von nur vier Fragen macht ihn zu einem idealen Werkzeug für die klinische Routine, sei es im somatischen Erstkontakt oder in der psychiatrisch-psychotherapeutischen Anamnese. Der CAGE deckt effektiv abwehrbehaftete und tabuisierte Aspekte des Trinkens auf. Häufig geht Suchtverhalten mit starren Routinen einher; wird ein Problem identifiziert, kann es therapeutisch sinnvoll sein, solche automatische Verhaltensweisen psychoedukativ zu bearbeiten. Der Fragebogen liefert eine valide Entscheidungsgrundlage, um im Bedarfsfall eine weiterführende suchtmedizinische Diagnostik einzuleiten.
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Der CAGE-Fragebogen erfasst nicht die konkrete Trinkmenge in Litern oder Gramm, sondern die psychosozialen und subjektiven Auswirkungen des Alkoholkonsums anhand von vier prägnanten Kernkriterien:
Das Instrument richtet sich primär an erwachsene Patientinnen und Patienten im Rahmen der somatischen oder psychotherapeutischen Basisdiagnostik.
Der Einsatz des CAGE-Fragebogens empfiehlt sich in der täglichen Praxis immer dann, wenn ein niederschwelliges, aber hochsensibles Screening ohne großen Zeitaufwand erforderlich ist:
Der validierte Score bietet dem Behandelnden einen objektiven Schwellenwert (Cut-off), der über den reinen klinischen Eindruck hinausgeht und die Notwendigkeit einer gezielten suchtmedizinischen Intervention objektiv untermauert.
Eine Bibliothek, die mit und für Klinikerinnen und Kliniker entwickelt wurde, bereit für den Einsatz in der Sitzung und zur Fortführung zwischen den Terminen.
Auf alle Werkzeuge zugreifenDie Merkblätter, Übungen, Programme und Audios oben: Sie entscheiden, welche Sie Ihren Patienten in der eigens für sie bestimmten mobilen App zur Verfügung stellen.
Die App geht weit über die Ressourcen hinaus, um Ihre Patienten im Alltag zu begleiten:
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