Die Smartphone Addiction Scale - Short Version (SAS-SV) ist ein etabliertes, validiertes Screening-Instrument zur systematischen Erfassung einer…

Die Smartphone Addiction Scale - Short Version (SAS-SV) ist ein etabliertes, validiertes Screening-Instrument zur systematischen Erfassung einer problematischen Smartphonenutzung. Angesichts der allgegenwärtigen Verfügbarkeit digitaler Medien hilft dieser Kurzfragebogen Behandelnden, die Grenze zwischen intensiver Alltagsnutzung und einer klinisch relevanten Abhängigkeitssymptomatik fundiert zu beurteilen. Der Test beleuchtet zentrale Suchtkriterien wie Kontrollverlust, Toleranzentwicklung und funktionale Beeinträchtigungen im Alltag, die bei betroffenen Patienten häufig zu erheblichem Leidensdruck führen.
In der psychotherapeutischen und psychiatrischen Praxis bietet die SAS-SV einen zeitökonomischen Zugang, um medienbezogene Verhaltensauffälligkeiten messbar zu machen. Die strukturierte Selbstauskunft ermöglicht es Behandelnden, die Funktion der Nutzung zu explorieren und gemeinsam mit dem Patienten automatische Verhaltensweisen psychoedukativ bearbeiten zu können. So lässt sich das Ausmaß der psychischen Abhängigkeit frühzeitig und greifbar quantifizieren.
Zudem eignet sich das Instrument hervorragend als wiederholbare Messung im Therapieverlauf. Es unterstützt Kliniker dabei, das Verhalten objektiv zu reflektieren, beispielsweise wenn Klienten zu viel Zeit auf dem Handy verbringen, und darauf basierend gezielte therapeutische Interventionen zur Regulation der Bildschirmzeit und zur Förderung der kognitiven Präsenz abzuleiten.
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Die SAS-SV erfasst verschiedene Facetten der problematischen Smartphonenutzung, die sich eng an den etablierten Kriterien stoffungebundener Süchte orientieren. Der Fokus liegt dabei auf den konkreten Auswirkungen des Nutzungsverhaltens auf die Lebensführung und das emotionale Wohlbefinden.
Das Instrument richtet sich vorwiegend an Jugendliche und junge Erwachsene, liefert jedoch über alle Altersgruppen hinweg wertvolle Hinweise, um ein potenziell abhängiges Nutzungsverhalten verlässlich zu beurteilen.
Kliniker setzen die SAS-SV ein, um das Ausmaß einer vermuteten Medienabhängigkeit systematisch zu evaluieren und die Behandlungsplanung sowie weiterführende Diagnostik gezielt darauf abzustimmen.
Ein validierter Summenwert liefert hierbei eine deutlich verlässlichere Einschätzung als der reine klinische Eindruck und ermöglicht den direkten Abgleich mit geschlechtsspezifischen Risikoschwellen.
Eine Bibliothek, die mit und für Klinikerinnen und Kliniker entwickelt wurde, bereit für den Einsatz in der Sitzung und zur Fortführung zwischen den Terminen.
Auf alle Werkzeuge zugreifenDie Merkblätter, Übungen, Programme und Audios oben: Sie entscheiden, welche Sie Ihren Patienten in der eigens für sie bestimmten mobilen App zur Verfügung stellen.
Die App geht weit über die Ressourcen hinaus, um Ihre Patienten im Alltag zu begleiten:
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Klinische Ressourcen zu Verhaltensweisen: Arbeitsblätter und Übungen zur Verhaltensanalyse, Verhaltensaktivierung und Exposition für Psychotherapeuten.

Angststörungen in der Therapie: klinische Arbeitsblätter, Psychoedukation & KVT-Ressourcen für Psychotherapeuten. Exposition, Fallkonzeption, Assertivität.

Trauma und PTBS in der Praxis: klinische Materialien, Psychoedukation und Übungen für Therapeutinnen und Therapeuten zur evidenzbasierten Behandlung.

Affektive Störungen in der klinischen Praxis: Diagnostik, Differenzialdiagnose, Therapieverfahren und Einsatz psychoedukativer Materialien für Fachkräfte.

Selbstidentität in der Psychotherapie: Klinische Ressourcen, Diagnosehilfen und Übungsmaterialien für die therapeutische Arbeit am Selbstkonzept.

Emotionsregulation in der Psychotherapie: Klinischer Überblick, Strategien und druckfertige Materialien für Therapeuten. Transdiagnostisch einsetzbar.