Autismus-Spektrum-Quotient für Kinder (AQ-Child)

Der Autismus-Spektrum-Quotient für Kinder (AQ-Child), entwickelt von Auyeung et al.

Autismus-Spektrum-Quotient für Kinder (AQ-Child)
Fragen
50
Dauer
10 Min.
Originaltitel
The Autism Spectrum Quotient: Children's Version
Adaptation
Autismus-Spektrum-Quotient für Kinder (AQ-Child)
Autoren
Auyeung, B., Baron-Cohen, S., Wheelwright, S., & Allison, C.
Erstellt
2008

Der Autismus-Spektrum-Quotient für Kinder (AQ-Child), entwickelt von Auyeung et al. (2008), stellt eine altersentsprechende Anpassung des klassischen AQ für Erwachsene dar. Das Instrument wurde konzipiert, um das Vorhandensein und die Ausprägung autistischer Merkmale bei Kindern im Alter von 4 bis 11 Jahren dimensional zu erfassen. Durch die systematische Fremdbeurteilung der Eltern bietet der Fragebogen einen strukturierten Zugang zu verhaltensbasierten Ausprägungen, die sich entlang des gesamten Spektrums bewegen, und ermöglicht so eine quantitative Einordnung abseits dichotomer Diagnosekategorien.

Für den klinischen Alltag ist der AQ-Child ein essenzieller Baustein im Rahmen der Erstuntersuchung oder zur Verlaufskontrolle, ähnlich wie Grundlagen psychischer Gesundheit: Psychoedukationsprogramm einen Basisbaustein für die breite therapeutische Aufklärung darstellt. Er operationalisiert autistische Wesenszüge in fünf Kernbereichen, was eine differenzierte Profilbildung erlaubt. Die standardisierte Metrik erleichtert die Kommunikation mit den Sorgeberechtigten und hilft, subjektive Beobachtungen in einen klinisch verwertbaren Kontext zu übersetzen. So lässt sich etwa klären, ob repetitive Verhaltensweisen zum autistischen Spektrum gehören oder von anderen Belastungen wie einer Bildschirmabhängigkeit bei Kindern: Psychoedukation für Eltern herrühren. Auf dieser Grundlage kann frühzeitig fundiert entschieden werden, ob eine tiefergehende diagnostische Abklärung angezeigt ist.

Beispielergebnis

Fiktives Ergebnis, aus einem Beispielsatz von Antworten berechnet.

Gesamtwert
73/ 150
Der AQ-Child ist ein Screening-Fragebogen, der von einem Elternteil oder einer Betreuungsperson ausgefüllt wird und dazu dient, autistische Züge bei Kindern im Alter von 4 bis 11 Jahren zu quantifizieren. Er umfasst 50 Items, die sich auf fünf Subskalen verteilen: soziale Kompetenzen, Aufmerksamkeitswechsel, Detailaufmerksamkeit, Kommunikation und Vorstellungskraft. Er wird als klinisches Screening-Instrument und zur Weiterleitung an eine spezialisierte diagnostische Abklärung sowie in der Forschung eingesetzt. Er ersetzt keine umfassende klinische Diagnostik.
0–75
Unter dem Entscheidungsschwellenwert
73
76–150
Cut-off-Wert für Autismus-Spektrum-Zustände
Der vom Elternteil berichtete Wert liegt unterhalb des Entscheidungsschwellenwerts von 76, den die Quelle als Anlass für eine weiterführende Autismus-Abklärung heranzieht. Die Quelle beschreibt diesen Bereich der Skala nicht näher.
généralegemischt · Allgemeinbevölkerung · 6–13 Jahre · Sonderverwaltungszone Hongkong · n = 226 · 2009 · Wong et al. (2009)
0150
73
M = 62.4 ± 9.5
généralemännlich · Allgemeinbevölkerung · 6–13 Jahre · Sonderverwaltungszone Hongkong · n = 79 · 2009 · Wong et al. (2009)
0150
73
M = 64 ± 9.3
généraleweiblich · Allgemeinbevölkerung · 6–13 Jahre · Sonderverwaltungszone Hongkong · n = 103 · 2009 · Wong et al. (2009)
0150
73
M = 61.2 ± 9.8
cliniquegemischt · Pathologie: ASS · 5–11 Jahre · Sonderverwaltungszone Hongkong · n = 48 · 2009 · Wong et al. (2009)
0150
73
M = 85.7 ± 16.6
Auswertung
Summe der Items (0–3) mit Umpolung invers kodierter Items; Gesamtwert und Subskalenwerte, Gesamtwert im Bereich von 0 bis 150, jedes Item wird auf einer 4-stufigen Skala (von 0 bis 3) bewertet.
Soziale Kompetenzen
16/ 30
Erfasst Schwierigkeiten und Unbehagen in sozialen Situationen, einschließlich Beeinträchtigungen bei sozialen Interaktionen und der Vermeidung bestimmter sozialer Situationen.
Items 1, 11, 13, 15, 22, 36, 44, 45, 47, 48
16
030
Vorstellungskraft
17/ 30
Konzentriert sich auf Herausforderungen im Zusammenhang mit bildhaftem Denken und Fantasie, einschließlich Schwierigkeiten bei hypothetischen Szenarien (z. B. beim Symbol- oder Rollenspiel).
Items 3, 8, 14, 20, 21, 24, 40, 41, 42, 50
17
030
Kommunikation
13/ 30
Beschreibt Schwierigkeiten bei der reziproken Kommunikation sowie bei der Interpretation indirekter Kommunikation und sozialer Signale.
Items 7, 17, 18, 26, 27, 31, 33, 35, 38, 39
13
030
Aufmerksamkeitswechsel
15/ 30
Beschreibt Schwierigkeiten beim Wechsel des Fokus zwischen Aufgaben oder Aktivitäten sowie bei der Anpassung an Veränderungen von Routinen oder unerwartete Ereignisse.
Items 2, 4, 10, 16, 25, 32, 34, 37, 43, 46
15
030
Detailaufmerksamkeit
12/ 30
Bezieht sich auf eine verstärkte Fokussierung auf spezifische Details und Muster in der Umwelt, was mitunter zu Schwierigkeiten führen kann, den übergeordneten Kontext zu erkennen und zu verstehen.
Items 5, 6, 9, 12, 19, 23, 28, 29, 30, 49
12
030

Lassen Sie Ihre Patient:innen diesen Test ausfüllen

Mit einem Klick zuweisen: Ihre Patient:innen antworten am Telefon, Sie erhalten den Wert und seine Auswertung.

Diesen Test zuweisen

Was der Test misst

Der AQ-Child misst die Ausprägung autistischer Wesenszüge durch die systematische Erfassung von Verhaltensmustern in alltäglichen Situationen. Die 50 Items verteilen sich auf fünf zentrale psychologische Dimensionen des Autismus-Spektrums:

  • Soziale Fertigkeiten: Misst das Interesse und die Kompetenz des Kindes, sich in sozialen Interaktionen auszutauschen und Beziehungen aufzubauen.
  • Flexibilität der Aufmerksamkeit: Erfasst die Fähigkeit, den kognitiven Fokus mühelos zwischen Anforderungen zu wechseln, im Gegensatz zu rigidem Festhalten, welches therapeutisch oft durch Konzepte wie Automatische Verhaltensweisen psychoedukativ bearbeiten adressiert wird.
  • Detailorientierung: Bewertet die Tendenz, sich stark auf spezifische, kleinteilige Reize wie Muster, Zahlen oder Geräusche zu fokussieren.
  • Kommunikation: Beleuchtet die Reziprozität und Pragmatik in Gesprächen, einschließlich des Verständnisses für nonverbale und subtile soziale Signale.
  • Vorstellungskraft: Prüft die Fähigkeit zum „So tun als ob“-Spiel, zur Perspektivübernahme und zur Beschäftigung mit fiktiven Inhalten.

Das Instrument richtet sich primär an Eltern und Betreuer von Kindern im Alter von 4 bis 11 Jahren.

Wann und warum einsetzen

Der Einsatz des AQ-Child empfiehlt sich in verschiedenen Phasen der klinischen Begleitung, um die elterliche Wahrnehmung strukturiert und messbar zu integrieren.

  • Initiale Entwicklungsanamnese: Einsatz zu Beginn der Behandlung, um das Vorhandensein autistischer Züge breitflächig und quantifizierbar zu screenen, oft flankierend zur Abklärung komorbider Symptome wie Depression bei Kindern und Jugendlichen: Psychoedukation.
  • Indikationsstellung für Spezialdiagnostik: Identifikation von Patienten, die den klinischen Schwellenwert überschreiten, um eine ausführliche ADOS- oder ADI-R-Testung fachlich fundiert zu rechtfertigen.
  • Differenzierte Profilbildung: Erfassung spezifischer Stärken und Herausforderungen in den Subskalen, um die Interventionsplanung zielgerichtet zu gestalten, gegebenenfalls gestützt durch ein Aktuelles Aktivitäteninventar: Zeitnutzung in der Therapie zur Strukturierung des familiären Alltags.
  • Psychoedukativer Ausgangspunkt: Nutzung der Fragebogenergebnisse im Elterngespräch, um Verhaltensweisen als Teil eines Spektrums einzuordnen und das elterliche Verständnis zu fördern, vergleichbar mit der Sensibilisierung bei Angst bei Kindern und Jugendlichen: Psychoedukation für Eltern.

Ein standardisierter Summenwert liefert eine belastbarere Datenbasis als ein unstrukturiertes Interview und ermöglicht es, die Intensität der Wesenszüge mit normativen Referenzgruppen abzugleichen.

Klinische Bibliothek

750+ klinische Werkzeuge

Eine Bibliothek, die mit und für Klinikerinnen und Kliniker entwickelt wurde, bereit für den Einsatz in der Sitzung und zur Fortführung zwischen den Terminen.

Auf alle Werkzeuge zugreifen
Mehrere Arten von Ressourcen
Psychoedukative Merkblätter
Auf einen Blick verstehen
Interaktive Übungen
Zum Durchführen und Ausfüllen
Interaktive Programme
Ein strukturierter Weg
Audios
Meditation und Entspannung
Psychometrische Tests
Automatische Auswertung

Die Fragen

  1. Bitte beantworten Sie jede der folgenden Fragen zu Ihrem Kind (oder dem von Ihnen betreuten Kind), indem Sie das Kästchen ankreuzen, das am besten zutrifft. Bitte beantworten Sie alle Fragen.
    1. Er/Sie unternimmt lieber etwas mit anderen als allein.
    Dieses Item bewertet die grundsätzliche Präferenz für soziale Eingebundenheit versus Isolation.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  2. 2. Er/Sie bevorzugt es, Dinge immer auf die gleiche Weise zu tun.
    Hier wird das Bedürfnis nach Beständigkeit und die Ausprägung starrer Routinen im Alltag erfasst.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  3. 3. Wenn er/sie versucht, sich etwas vorzustellen, kann er/sie sich sehr leicht ein geistiges Bild davon machen.
    Die Frage zielt auf die Fähigkeit zur visuellen Imagination und mentalen Repräsentation ab.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  4. 4. Er/Sie ist häufig so in eine Sache vertieft, dass er/sie alles andere um sich herum vergisst.
    Dieses Item beleuchtet die Tendenz zu intensivem, absorbiertem Fokus und verminderter Umweltwahrnehmung.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  5. 5. Er/Sie bemerkt oft leise Geräusche, die andere nicht wahrnehmen.
    Erfasst wird eine mögliche auditive Überempfindlichkeit oder eine geschärfte Wahrnehmung akustischer Details.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  6. 6. Er/Sie bemerkt gewöhnlich Hausnummern oder andere ähnliche Informationsreihen.
    Die Frage prüft das Interesse an systematisierten Informationen und logischen Zahlenfolgen.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  7. 7. Ihm/Ihr wird häufig gesagt, dass das, was er/sie gesagt hat, unhöflich ist, obwohl er/sie denkt, höflich zu sein.
    Hierbei geht es um das Erkennen sozialer Normen und mögliche Defizite in der sozialen Pragmatik.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  8. 8. Wenn ihm/ihr eine Geschichte vorgelesen wird, kann er/sie sich leicht vorstellen, wie die Figuren aussehen könnten.
    Dieses Item misst die Fähigkeit, fiktive Charaktere bildlich zu imaginieren.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  9. 9. Er/Sie ist von Daten fasziniert.
    Bewertet wird eine ausgeprägte, oft autismusassoziierte Systematisierungstendenz bezüglich kalendarischer Daten.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  10. 10. In einer Gruppe kann er/sie leicht den Gesprächen mehrerer Personen gleichzeitig folgen.
    Die Frage untersucht die Fähigkeit zur geteilten Aufmerksamkeit in komplexen sozialen Settings.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  11. 11. Er/Sie findet soziale Situationen einfach.
    Hier wird das allgemeine subjektive Empfinden sozialer Kompetenz und Leichtigkeit abgefragt.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  12. 12. Er/Sie neigt dazu, Details zu bemerken, die andere nicht bemerken.
    Dieses Item erfasst den kognitiven Stil der lokalen Informationsverarbeitung und Detailfokussierung.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  13. 13. Er/Sie würde lieber in die Bibliothek als auf eine Party gehen.
    Die Präferenz für eine ruhige, reizarme Umgebung gegenüber einem unstrukturierten sozialen Ereignis wird beleuchtet.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  14. 14. Es fällt ihm/ihr leicht, Geschichten zu erfinden.
    Geprüft wird die narrative Kreativität und die Fähigkeit zur sprachlichen Imagination.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  15. 15. Er/Sie fühlt sich mehr zu Menschen als zu Gegenständen hingezogen.
    Hierbei wird die grundlegende soziale Motivation im Kontrast zum Interesse an unbelebten Objekten bewertet.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  16. 16. Er/Sie neigt dazu, sehr starke Interessen zu haben und wird wütend, wenn er/sie diesen nicht nachgehen kann.
    Das Item fokussiert auf umschriebene Spezialinteressen und die emotionale Reaktion bei deren Unterbrechung.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  17. 17. Er/Sie mag Smalltalk.
    Erfasst wird die Freude an informeller, nicht-zielgerichteter sozialer Kommunikation.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  18. 18. Wenn er/sie spricht, ist es für andere nicht immer einfach, zu Wort zu kommen.
    Die Frage zielt auf die mangelnde Reziprozität und Monopolisierung von Gesprächen ab.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  19. 19. Er/Sie ist von Zahlen fasziniert.
    Ein weiteres Item, das den Fokus auf systematisierende, strukturierte Spezialinteressen richtet.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  20. 20. Wenn ihm/ihr eine Geschichte vorgelesen wird, hat er/sie Schwierigkeiten, die Absichten der Figuren zu verstehen.
    Dieses Item bewertet Schwierigkeiten in der affektiven und kognischen Empathie (Theory of Mind).
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  21. 21. Er/Sie mag fiktionale Geschichten nicht besonders.
    Geprüft wird das typischerweise verringerte Interesse an fiktionalen Narrativen.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  22. 22. Es fällt ihm/ihr schwer, neue Freunde zu finden.
    Die tatsächliche soziale Kompetenz bei der Anbahnung von Peer-Beziehungen wird erfasst.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  23. 23. Er/Sie bemerkt ständig Muster oder Regelmäßigkeiten in Dingen.
    Die Frage beleuchtet die Tendenz, die Umwelt stark mustererkennend und detailorientiert wahrzunehmen.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  24. 24. Er/Sie würde lieber ins Theater als ins Museum gehen.
    Hier wird das Interesse an sozialen, handlungsbasierten Vorführungen gegenüber statischen Objekten abgewogen.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  25. 25. Es stört ihn/sie nicht, wenn seine/ihre tägliche Routine unterbrochen wird.
    Dieses Item bewertet die kognitive Flexibilität im Umgang mit unvorhergesehenen Planänderungen.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  26. 26. Er/Sie weiß nicht, wie man ein Gespräch mit Gleichaltrigen führt.
    Geprüft wird die pragmatische Sprachkompetenz im direkten Austausch mit Peers.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  27. 27. Es fällt ihm/ihr leicht, „zwischen den Zeilen zu lesen“, wenn man mit ihm/ihr spricht.
    Die Fähigkeit, implizite Bedeutungen und nonverbale Konnotationen zu entschlüsseln, wird erfasst.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  28. 28. Er/Sie konzentriert sich gewöhnlich mehr auf das große Ganze als auf kleine Details.
    Hier geht es um die Balance zwischen globaler Kohärenzbildung und lokaler Detailverarbeitung.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  29. 29. Er/Sie ist nicht sehr gut darin, sich Telefonnummern zu merken.
    Dieses Item dient der Überprüfung von Inselbegabungen oder spezifischen Gedächtnisleistungen für Ziffern.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  30. 30. Er/Sie bemerkt gewöhnlich keine kleinen Veränderungen in einer Situation oder im Aussehen einer Person.
    Die visuelle Detailwahrnehmung im sozialen Kontext wird hier hinterfragt.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  31. 31. Er/Sie erkennt, wenn sein/ihr Gegenüber anfängt, sich zu langweilen.
    Bewertet wird das nonverbale Situationsverständnis und die Überwachung des Interesses des Gegenübers.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  32. 32. Er/Sie wechselt leicht von einer Aktivität zur anderen.
    Das Item misst die Transitionstoleranz und die Leichtigkeit kognitiver Umstellungsprozesse.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  33. 33. Wenn er/sie telefoniert, weiß er/sie nicht immer, wann er/sie an der Reihe ist zu sprechen.
    Die Fähigkeit zum flüssigen Turn-Taking in Gesprächen ohne visuelle Hinweise wird erfasst.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  34. 34. Er/Sie mag es, Dinge spontan zu tun.
    Hier wird die Präferenz für unstrukturiertes Vorgehen im Gegensatz zu starrer Vorausplanung geprüft.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  35. 35. Er/Sie ist oft der/die Letzte, der/die den Witz versteht.
    Die Frage zielt auf das Verständnis von Humor, Metaphern und nicht-wörtlicher Sprache ab.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  36. 36. Er/Sie kann leicht erraten, was eine Person denkt oder fühlt, indem er/sie nur deren Gesicht beobachtet.
    Dieses Item erfasst das affektive Gesichterlesen als wesentlichen Teil der Theory of Mind.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  37. 37. Wenn er/sie unterbrochen wird, kann er/sie sehr schnell da weitermachen, wo er/sie aufgehört hat.
    Geprüft wird die exekutive Flexibilität nach externen Störungen.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  38. 38. Er/Sie ist gut im Smalltalk.
    Erfasst wird die Selbsteinschätzung der Kompetenz in flacher, informeller Kommunikation.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  39. 39. Ihm/Ihr wird oft gesagt, dass er/sie ununterbrochen über dasselbe Thema spricht.
    Die perseverative Neigung und das Festhalten an spezifischen Gesprächsthemen werden beleuchtet.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  40. 40. Als er/sie jünger war, hat er/sie gerne mit anderen Kindern Als-ob-Spiele gespielt.
    Hierbei wird retrospektiv die frühe Entwicklung der sozialen Vorstellungskraft bewertet.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  41. 41. Er/Sie sammelt gerne Informationen über Kategorien von Dingen (z. B. Autotypen, Vögel, Züge, Pflanzen usw.).
    Dieses Item prüft den für Autismus typischen, stark systematisierenden Sammel- und Informationstrieb.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  42. 42. Es fällt ihm/ihr schwer, sich vorzustellen, wie es wäre, jemand anderes zu sein.
    Die kognitive Empathie und tiefgreifende Perspektivübernahme stehen im Mittelpunkt.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  43. 43. Er/Sie plant gerne jede Aktivität, an der er/sie teilnimmt, sorgfältig.
    Die Frage beleuchtet das hohe Bedürfnis nach Vorhersehbarkeit und Struktur.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  44. 44. Er/Sie schätzt gesellschaftliche Anlässe.
    Hier wird die allgemeine soziale Kontaktfreude und Toleranz für Gruppensettings erfasst.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  45. 45. Er/Sie hat Schwierigkeiten, die Absichten anderer zu verstehen.
    Dieses Item zielt auf grundlegende Schwierigkeiten im Mentalisieren von Intentionen ab.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  46. 46. Neue Situationen machen ihn/sie ängstlich.
    Geprüft wird die emotionale Reaktion auf Neuartiges und mangelnde Vertrautheit.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  47. 47. Er/Sie lernt gerne neue Leute kennen.
    Die Offenheit für soziale Neuorientierung wird hier bewertet.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  48. 48. Er/Sie ist diplomatisch geschickt.
    Erfasst wird das Feingefühl für soziale Befindlichkeiten und taktvolles Agieren.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  49. 49. Er/Sie ist nicht sehr gut darin, sich die Geburtstage von Leuten zu merken.
    Dieses Item hinterfragt die spezifische Merkfähigkeit für personenbezogene, numerische Daten.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
  50. 50. Es fällt ihm/ihr sehr leicht, mit anderen Kindern „Als-ob-Spiele“ zu spielen.
    Die Frage bewertet die Kompetenz und Leichtigkeit im gemeinsamen Fantasiespiel.
    • Stimme voll und ganz zu
    • Stimme eher zu
    • Stimme eher nicht zu
    • Stimme überhaupt nicht zu
Mobile App für Patienten

Ihre Sitzung setzt sich in der Hosentasche Ihrer Patienten fort

Mit einer Patientin nutzen

Ihre Ressourcen, überall verfügbar

Die Merkblätter, Übungen, Programme und Audios oben: Sie entscheiden, welche Sie Ihren Patienten in der eigens für sie bestimmten mobilen App zur Verfügung stellen.

Psychoedukative MerkblätterInteraktive ÜbungenInteraktive ProgrammeAudiosPsychometrische Tests

Und weit mehr als eine Bibliothek

Die App geht weit über die Ressourcen hinaus, um Ihre Patienten im Alltag zu begleiten:

Standardisierte Tests
Therapietagebuch
Spielerische Elemente
Wohlbefinden-Challenges
Selbstreflexions-Fragen
Aufgaben der Therapeutin

Verwandte Kategorien

Entdecken Sie weitere klinische Ressourcen nach Kategorie.