Die Impact of Event Skala - Revidierte Version (IES-R) ist eines der weltweit etabliertesten Instrumente zur Erfassung posttraumatischer Belastungssymptome.

Die Impact of Event Skala - Revidierte Version (IES-R) ist eines der weltweit etabliertesten Instrumente zur Erfassung posttraumatischer Belastungssymptome. Sie baut auf der ursprünglichen Version auf und integriert zusätzliche Items, um auch das Symptomcluster der Übererregung vollständig abzubilden. Das Verfahren richtet sich an erwachsene Patientinnen und Patienten, die ein potenziell traumatisches Ereignis erlebt haben, und misst die spezifische symptombezogene Belastung der vergangenen sieben Tage.
In der psychotherapeutischen Praxis bietet die IES-R einen präzisen, validierten Überblick über die individuelle Traumafolgesymptomatik. Sie eignet sich hervorragend als Angst-Bestandsaufnahme: regelmäßige Standortbestimmung in der Therapie, um den Schweregrad der Reaktionen im Zeitverlauf nachzuvollziehen. Durch die getrennte Auswertung von Intrusion, Vermeidung und Übererregung können Behandler die vorherrschenden Problembereiche präzise identifizieren.
Als wiederholbares Screening-Werkzeug hilft die IES-R, die Indikation für eine umfassende Traumadiagnostik frühzeitig abzuschätzen. Die strukturierte Bilanzierung der drei Kernbereiche macht die komplexen und oft diffus erlebten posttraumatischen Reaktionen für Patient und Kliniker greifbar, was die therapeutische Fallkonzeption maßgeblich unterstützt.
Fiktives Ergebnis, aus einem Beispielsatz von Antworten berechnet.
Lassen Sie Ihre Patient:innen diesen Test ausfüllen
Mit einem Klick zuweisen: Ihre Patient:innen antworten am Telefon, Sie erhalten den Wert und seine Auswertung.
Die IES-R misst die subjektive Belastung durch Symptome, die als Reaktion auf ein spezifisches traumatisches Ereignis auftreten. Sie erfasst dabei präzise die drei zentralen Symptomcluster einer posttraumatischen Belastungsreaktion.
Das Instrument richtet sich an traumatisierte Erwachsene und setzt einen klaren Bezug zu einem zuvor identifizierten, spezifischen Belastungsereignis voraus.
Die IES-R wird in der psychotraumatologischen Versorgung vielseitig eingesetzt, um posttraumatische Reaktionen zu quantifizieren und therapeutische Entscheidungen fundiert zu stützen.
Ein validierter Messwert liefert dabei eine verlässliche Metrik, die den rein klinischen Eindruck objektiviert und systematische Über- oder Untererfassungen spezifischer Traumafolgen verhindert.
Eine Bibliothek, die mit und für Klinikerinnen und Kliniker entwickelt wurde, bereit für den Einsatz in der Sitzung und zur Fortführung zwischen den Terminen.
Auf alle Werkzeuge zugreifenDie Merkblätter, Übungen, Programme und Audios oben: Sie entscheiden, welche Sie Ihren Patienten in der eigens für sie bestimmten mobilen App zur Verfügung stellen.
Die App geht weit über die Ressourcen hinaus, um Ihre Patienten im Alltag zu begleiten:
Entdecken Sie weitere klinische Ressourcen nach Kategorie.

Trauma und PTBS in der Praxis: klinische Materialien, Psychoedukation und Übungen für Therapeutinnen und Therapeuten zur evidenzbasierten Behandlung.

Angststörungen in der Therapie: klinische Arbeitsblätter, Psychoedukation & KVT-Ressourcen für Psychotherapeuten. Exposition, Fallkonzeption, Assertivität.

Affektive Störungen in der klinischen Praxis: Diagnostik, Differenzialdiagnose, Therapieverfahren und Einsatz psychoedukativer Materialien für Fachkräfte.

Selbstidentität in der Psychotherapie: Klinische Ressourcen, Diagnosehilfen und Übungsmaterialien für die therapeutische Arbeit am Selbstkonzept.

Emotionsregulation in der Psychotherapie: Klinischer Überblick, Strategien und druckfertige Materialien für Therapeuten. Transdiagnostisch einsetzbar.

Klinische Ressourcen zu Verhaltensweisen: Arbeitsblätter und Übungen zur Verhaltensanalyse, Verhaltensaktivierung und Exposition für Psychotherapeuten.