Das Clinical Impairment Assessment (CIA) ist ein validiertes Instrument zur Erfassung der sekundären psychosozialen Beeinträchtigungen, die aus den…

Das Clinical Impairment Assessment (CIA) ist ein validiertes Instrument zur Erfassung der sekundären psychosozialen Beeinträchtigungen, die aus den kognitiven und verhaltensbezogenen Symptomen einer Essstörung resultieren. Entwickelt von Bohn und Fairburn (2008), schließt dieser Fragebogen eine wichtige Lücke in der Diagnostik: Während Standardinstrumente wie das EDE-Q primär die Art und Häufigkeit der Symptomatik abbilden, misst das CIA gezielt, wie stark diese Symptome das alltägliche Leben der Patientinnen und Patienten beeinträchtigen. Während in der therapeutischen Arbeit oft der Fokus darauf liegt, belastende automatische Gedanken zu benennen, quantifiziert das CIA die realen Folgen dieser Kognitionen für die Lebensqualität.
Der Fragebogen richtet sich an Jugendliche und Erwachsene und eignet sich für das gesamte Spektrum der Essstörungen. Da psychosoziale funktionelle Einbußen oft mit dem Leidensdruck korrelieren, liefert das Instrument wertvolle Hinweise, um Patientinnen und Patienten Schritt für Schritt in psychologische Flexibilität zu führen.
Fiktives Ergebnis, aus einem Beispielsatz von Antworten berechnet.
Lassen Sie Ihre Patient:innen diesen Test ausfüllen
Mit einem Klick zuweisen: Ihre Patient:innen antworten am Telefon, Sie erhalten den Wert und seine Auswertung.
Das CIA misst den Grad der psychosozialen Beeinträchtigung, die unmittelbar auf die Kernmerkmale einer Essstörung zurückzuführen ist. Der Fragebogen deckt dabei drei wesentliche funktionelle Dimensionen des Alltags ab:
Das Instrument richtet sich an Jugendliche und Erwachsene mit einer diagnostizierten oder vermuteten Essstörung.
Klinikerinnen und Kliniker setzen das CIA gezielt ein, um die funktionellen Auswirkungen einer Essstörung zu bewerten und den Behandlungsverlauf zu steuern.
Ein validierter Score bietet gegenüber dem rein klinischen Eindruck eine verlässliche Metrik, um funktionelle Beeinträchtigungen über die Zeit vergleichbar zu machen und Therapieentscheidungen evidenzbasiert zu fundieren.
Eine Bibliothek, die mit und für Klinikerinnen und Kliniker entwickelt wurde, bereit für den Einsatz in der Sitzung und zur Fortführung zwischen den Terminen.
Auf alle Werkzeuge zugreifenDie Merkblätter, Übungen, Programme und Audios oben: Sie entscheiden, welche Sie Ihren Patienten in der eigens für sie bestimmten mobilen App zur Verfügung stellen.
Die App geht weit über die Ressourcen hinaus, um Ihre Patienten im Alltag zu begleiten:
Entdecken Sie weitere klinische Ressourcen nach Kategorie.

Klinische Ressourcen zu Verhaltensweisen: Arbeitsblätter und Übungen zur Verhaltensanalyse, Verhaltensaktivierung und Exposition für Psychotherapeuten.

Angststörungen in der Therapie: klinische Arbeitsblätter, Psychoedukation & KVT-Ressourcen für Psychotherapeuten. Exposition, Fallkonzeption, Assertivität.

Trauma und PTBS in der Praxis: klinische Materialien, Psychoedukation und Übungen für Therapeutinnen und Therapeuten zur evidenzbasierten Behandlung.

Affektive Störungen in der klinischen Praxis: Diagnostik, Differenzialdiagnose, Therapieverfahren und Einsatz psychoedukativer Materialien für Fachkräfte.

Selbstidentität in der Psychotherapie: Klinische Ressourcen, Diagnosehilfen und Übungsmaterialien für die therapeutische Arbeit am Selbstkonzept.

Emotionsregulation in der Psychotherapie: Klinischer Überblick, Strategien und druckfertige Materialien für Therapeuten. Transdiagnostisch einsetzbar.