Der Body Image Disturbance Questionnaire (BIDQ) ist ein validiertes, kurzes Selbstbeurteilungsinstrument zur Erfassung von Körperbildstörungen.

Der Body Image Disturbance Questionnaire (BIDQ) ist ein validiertes, kurzes Selbstbeurteilungsinstrument zur Erfassung von Körperbildstörungen. Entwickelt wurde er, um über die bloße Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper hinauszugehen und gezielt die klinische Relevanz aussehensbezogener Sorgen zu bewerten. Der Fragebogen erfasst dabei nicht nur die gedankliche Vereinnahmung durch vermeintliche körperliche Makel, sondern auch den daraus resultierenden emotionalen Leidensdruck und die konkreten psychosozialen Beeinträchtigungen im Alltag.
In der klinischen Praxis bietet der BIDQ eine effiziente Möglichkeit, transdiagnostisch die Schwere einer Körperbildstörung zu beurteilen, unabhängig davon, ob diese im Rahmen einer Essstörung, einer körperdysmorphen Störung oder einer anderen psychischen Erkrankung auftritt. Dank seiner Sensitivität für Veränderungen eignet er sich hervorragend zur wiederholten Messung, um den Therapieverlauf objektiv zu dokumentieren. Indem er spezifische Verhaltensweisen wie Vermeidung systematisch abfragt, liefert er zudem wertvolle Ansatzpunkte für die Behandlungsplanung.
Fiktives Ergebnis, aus einem Beispielsatz von Antworten berechnet.
Lassen Sie Ihre Patient:innen diesen Test ausfüllen
Mit einem Klick zuweisen: Ihre Patient:innen antworten am Telefon, Sie erhalten den Wert und seine Auswertung.
Der BIDQ misst die verschiedenen Dimensionen einer Körperbildstörung und beleuchtet dabei, wie stark die Fixierung auf das Aussehen das Leben der betroffenen Person dominiert. Der Fokus liegt auf der Erfassung des klinischen Schweregrads durch die Integration kognitiver, emotionaler und verhaltensbezogener Komponenten.
Dieses Instrument richtet sich an Jugendliche und Erwachsene in der klinischen Versorgung und eignet sich besonders zur Beurteilung von Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf eine Essstörung oder eine körperdysmorphe Störung.
Klinikerinnen und Kliniker setzen den BIDQ ein, um die klinische Relevanz von Aussehens-Sorgen zu objektivieren und gezielte Interventionen abzuleiten. Da die Wahrnehmung des eigenen Körpers stark durch kognitive Verzerrungen (wie z. B. Katastrophisieren) geprägt sein kann, hilft eine standardisierte Erfassung, das genaue Ausmaß der Beeinträchtigung sichtbar zu machen.
Der validierte Fragebogenwert liefert dabei eine quantifizierbare Ergänzung zum klinischen Eindruck und ermöglicht eine strukturierte und nachvollziehbare Beobachtung der Symptomlast über die Zeit.
Eine Bibliothek, die mit und für Klinikerinnen und Kliniker entwickelt wurde, bereit für den Einsatz in der Sitzung und zur Fortführung zwischen den Terminen.
Auf alle Werkzeuge zugreifenDie Merkblätter, Übungen, Programme und Audios oben: Sie entscheiden, welche Sie Ihren Patienten in der eigens für sie bestimmten mobilen App zur Verfügung stellen.
Die App geht weit über die Ressourcen hinaus, um Ihre Patienten im Alltag zu begleiten:
Entdecken Sie weitere klinische Ressourcen nach Kategorie.

Angststörungen in der Therapie: klinische Arbeitsblätter, Psychoedukation & KVT-Ressourcen für Psychotherapeuten. Exposition, Fallkonzeption, Assertivität.

Selbstidentität in der Psychotherapie: Klinische Ressourcen, Diagnosehilfen und Übungsmaterialien für die therapeutische Arbeit am Selbstkonzept.

Klinische Ressourcen zu Verhaltensweisen: Arbeitsblätter und Übungen zur Verhaltensanalyse, Verhaltensaktivierung und Exposition für Psychotherapeuten.

Trauma und PTBS in der Praxis: klinische Materialien, Psychoedukation und Übungen für Therapeutinnen und Therapeuten zur evidenzbasierten Behandlung.

Affektive Störungen in der klinischen Praxis: Diagnostik, Differenzialdiagnose, Therapieverfahren und Einsatz psychoedukativer Materialien für Fachkräfte.

Emotionsregulation in der Psychotherapie: Klinischer Überblick, Strategien und druckfertige Materialien für Therapeuten. Transdiagnostisch einsetzbar.