Die therapeutische Allianz gilt als einer der wichtigsten und robustesten Prädiktoren für den Behandlungserfolg in der evidenzbasierten Psychotherapie.

Die therapeutische Allianz gilt als einer der wichtigsten und robustesten Prädiktoren für den Behandlungserfolg in der evidenzbasierten Psychotherapie. Die Agnew Relationship Measure 5 (ARM-5) bietet klinischen Behandlern ein valides, äußerst ökonomisches Instrument, um diese zentrale Arbeitsbeziehung aus der direkten Perspektive der Klienten zu quantifizieren, noch bevor unausgesprochene Vorbehalte oder automatische Urteile im Prozess den Behandlungserfolg schleichend gefährden. Als komprimierte Kurzform des etablierten ARM-Fragebogens wurde sie spezifisch für das nahtlose, sitzungsbegleitende Monitoring konzipiert.
Durch die konsequente Erfassung nach den einzelnen Therapiegesprächen können Therapeutinnen und Therapeuten frühzeitig und präzise erkennen, wenn sich erste feine Risse im therapeutischen Bündnis abzeichnen. Da Klienten eventuelle Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit oft aus Zurückhaltung nicht von sich aus ansprechen, schlägt die ARM-5 eine wichtige, niederschwellige Brücke für ein offenes und konstruktives klinisches Feedback.
Ihre standardisierte Anwendung eignet sich hervorragend für verschiedenste psychotherapeutische Ansätze und Settings. Die systematische und regelmäßige Erhebung mit der ARM-5 fördert eine durchweg transparente, kollaborative klinische Praxis, indem sie die Beziehungsqualität sichtbar macht und gezielte Reparatur-Interventionen ermöglicht, bevor der gesamte Therapieprozess ins Stocken gerät.
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Die ARM-5 quantifiziert die Kernaspekte der Arbeitsbeziehung, wie sie unmittelbar vom Patienten erlebt wird. Das Instrument fokussiert sich gezielt auf drei zentrale Dimensionen der therapeutischen Allianz:
Die Skala eignet sich hervorragend für erwachsene Klienten in verschiedensten klinischen Settings, um das Beziehungsfundament fortlaufend evidenzbasiert und ressourcenschonend zu überprüfen.
Der gezielte Einsatz der ARM-5 hilft Behandlern, die Beziehungsdynamik objektiv zu evaluieren und blinde Flecken in der gemeinsamen Interaktion rechtzeitig zu reduzieren. Der Fragebogen ist besonders in folgenden klinischen Situationen indiziert:
Ein validierter Gesamtscore bietet hierbei einen verlässlichen, datengestützten Anker, der weit über den reinen klinischen Eindruck hinausgeht und eine evidenzbasierte, proaktive Beziehungsgestaltung ermöglicht.
Eine Bibliothek, die mit und für Klinikerinnen und Kliniker entwickelt wurde, bereit für den Einsatz in der Sitzung und zur Fortführung zwischen den Terminen.
Auf alle Werkzeuge zugreifenDie Merkblätter, Übungen, Programme und Audios oben: Sie entscheiden, welche Sie Ihren Patienten in der eigens für sie bestimmten mobilen App zur Verfügung stellen.
Die App geht weit über die Ressourcen hinaus, um Ihre Patienten im Alltag zu begleiten:
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