Der Drug Use Disorders Identification Test (DUDIT) wurde als spezifisches Pendant zum etablierten AUDIT entwickelt, um problematischen Konsum illegaler…

Der Drug Use Disorders Identification Test (DUDIT) wurde als spezifisches Pendant zum etablierten AUDIT entwickelt, um problematischen Konsum illegaler Drogen sowie den Missbrauch von verschreibungspflichtigen Medikamenten zu erfassen. Er schließt gezielt Alkohol- und Tabakkonsum aus und richtet sich an Populationen, bei denen ein Verdacht auf Substanzmissbrauch besteht – sei es im primärversorgenden, psychiatrischen oder forensischen Setting. Die Auswertung hilft, das Suchtrisiko zu objektivieren, was ein hervorragender Einstieg sein kann, um den Patienten die Grundlagen psychischer Gesundheit systematisch näherzubringen.
Das Instrument deckt sowohl das aktuelle Konsummuster ab als auch die klinisch relevanten Folgen und Abhängigkeitssymptome. Oftmals überschneidet sich ein Suchtproblem mit starken affektiven Belastungen, sodass Therapeutinnen und Therapeuten im Rahmen der Behandlung auch grundlegende dysfunktionale Emotionen erkennen und durch gesunde ersetzen müssen. Durch seine hohe diagnostische Güte eignet sich der DUDIT hervorragend, um frühzeitig riskante Konsumgewohnheiten zu identifizieren und den Schweregrad einer potenziellen substanzbezogenen Störung abzuschätzen.
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Der DUDIT erfasst das Ausmaß und die potenziell schädlichen Folgen des Drogenkonsums. Dabei geht es nicht nur um die eingenommene Substanz, sondern auch um festgefahrene Reaktionsmuster, weshalb es im Behandlungsverlauf oft zentral ist, automatische Verhaltensweisen psychoedukativ zu bearbeiten. Die Items decken spezifische Dimensionen ab:
Der Fragebogen ist für Erwachsene und Jugendliche konzipiert und eignet sich für alle Altersgruppen, bei denen der Konsum illegaler oder missbräuchlich genutzter psychotroper Substanzen abgeklärt werden soll.
Kliniker setzen den DUDIT gezielt ein, wenn Anzeichen für einen Substanzmissbrauch bestehen oder routinemäßige Sucht-Screenings durchgeführt werden.
Durch den validierten DUDIT-Score erhalten Behandelnde eine objektive, quantifizierbare Basis, die die klinische Einschätzung des Suchtverhaltens maßgeblich präzisiert. Im Rahmen der nachfolgenden Therapieplanung kann dann ein aktuelles Aktivitäteninventar sinnvoll eingesetzt werden, um drogenfreie Zeiten therapeutisch neu zu strukturieren.
Eine Bibliothek, die mit und für Klinikerinnen und Kliniker entwickelt wurde, bereit für den Einsatz in der Sitzung und zur Fortführung zwischen den Terminen.
Auf alle Werkzeuge zugreifenDie Merkblätter, Übungen, Programme und Audios oben: Sie entscheiden, welche Sie Ihren Patienten in der eigens für sie bestimmten mobilen App zur Verfügung stellen.
Die App geht weit über die Ressourcen hinaus, um Ihre Patienten im Alltag zu begleiten:
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